Die neue Generation von Audioguides als Anziehungspunkt für Touristen

7. Januar, 2021

Die digitale Transformation hilft uns, den Wert des Reiseziels zu steigern, um neue Touristen anzuziehen.

Der Ursprung der Audioguides

Die ersten Audioguides erschienen Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Stedelijk Museum in Amsterdam, eines der wichtigsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst, war eines der ersten, das seinen Besuchern die Möglichkeit bot, die Informationen auf den Tafeln zu erweitern und so ihr individuelles Erlebnis mit Hilfe eines Kurzwellenradiosystems zu bestimmen.

Erst fast ein Jahrzehnt später bauten die ersten Museen dieses revolutionäre Instrument als zusätzlichen Service für ihre Besucher ein. Dies waren das Natural History Museum in den Vereinigten Staaten und der Louvre. Auch wenn es so aussieht, als ob sie uns schon immer begleitet hätten, kam das Museo del Prado erst 2002 dazu.

Von damals bis heute hat sich die technologische Entwicklung rasend schnell vollzogen, und wir sind in kürzester Zeit von traditionellen Kassetten zu Cloud-Diensten übergegangen. Es ist wichtig, sich dies vor Augen zu halten, denn es bedeutet eine echte Revolution für das Museumserlebnis.

Die Gegenwart (und Zukunft?) der Audioguides

Die neue Generation von Audioguides ist die Antwort auf die digitale Transformation des Tourismussektors, ein unaufhaltsamer Prozess, für den wir über Technologien verfügen, die es uns ermöglichen, uns an das neue Tourismusmodell anzupassen.

Merkmale der modernen "Audioguides

Es ist wahrscheinlich, dass sogar der Name verschwinden wird, denn heutzutage sind Audioguides viel mehr als das. Sie werden auf dem Mobilgerät eines jeden Besuchers installiert und sind sehr vollständige Apps, die Informationen "à la carte" liefern. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:

  • Sie befinden sich auf einer Cloud-Plattform
  • Sie werden auf dem Mobiltelefon des Besuchers installiert
  • Sie werden automatisch über GPS, QRs, Beacons, ... aktiviert.
  • Personalisierte Multimedia-Inhalte
  • Sie vermeiden die Notwendigkeit physischer Elemente, die Misstrauen erzeugen könnten.
  • Sie sind wirtschaftlicher
  • Sie sind von überall aus zugänglich
  • Sie sind leicht aufrüstbar
  • Sie wirken als Anziehungspunkte für neue Besucher.
  • Sie liefern den Verwaltern des kulturellen Erbes und den Fremdenführern eine große Menge relevanter Informationen, damit sie ihre Inhalte optimieren und an die Bedürfnisse der Touristen anpassen können.

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Die Reisenden von heute wollen keine Produkte oder Dienstleistungen, sondern positive Erfahrungen, die einzigartig und persönlich sind.

Der Tourist von heute kann definiert werden als:

  • Hyperconnected. Er benutzt verschiedene Geräte vor, während und nach seinem Besuch. Er will kein anderes benutzen, er hat sein eigenes, das er nicht abnimmt. 
  • Soziales. Er ist in mehr als einem sozialen Netzwerk präsent, konsultiert ständig Meinungen und teilt Momente und Erfahrungen. Er weiß, dass seine Meinung mächtig ist.
  • Nachhaltig. Sie sind sich der Auswirkungen ihrer Reisen und Aktivitäten stärker bewusst. Sie schätzen die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes positiv ein.
  • Unabhängig. Sie organisieren ihre eigenen Reisen und dokumentieren sich selbst.

Die digitale Transformation des Tourismus

Durch die Arbeit in der Cloud können wir uns schnell an Veränderungen und Möglichkeiten anpassen und effektiver und effizienter sein. 

Diese neue Generation von Audioguides ist eine Antwort auf die digitale Transformation des Sektors, die uns hilft, den Wert des Reiseziels zu steigern, indem wir es an die neuen Bedürfnisse des Besuchers anpassen.

Das Coronavirus hat auch unsere Reisevorlieben und die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, verändert und wird dies auch weiterhin tun.

Von der Vermeidung von Körperkontakt bei der Begrüßung, die für die südeuropäischen Länder so charakteristisch ist, bis hin zur Vermeidung von überfüllten Orten. Im Jahr 2020 hat beispielsweise die Attraktivität des ländlichen Raums als Reiseziel zugenommen, und damit auch die Notwendigkeit, alle Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Wir sind nicht mehr so scharf auf Körperkontakt und das Teilen von Gegenständen.

Apps, wie zum Beispiel AumenturDie mobilen Apps ermöglichen es den Touristen, ihr eigenes mobiles Gerät zu benutzen und die Art von Inhalten auszuwählen, die sie zum Verständnis des Reiseziels benötigen.

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