Der Ursprung der Audioguides
Die ersten Audioguides erschienen in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Le Stedelijk Museum Amsterdam, eines der wichtigsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst, war eines der ersten, das seinen Besuchern die Möglichkeit bot, die Informationen auf den Tafeln zu erweitern und so mit Hilfe eines Kurzwellenradiosystems über ihr individuelles Erlebnis zu entscheiden.
Erst fast ein Jahrzehnt später integrierten die ersten Museen dieses revolutionäre Instrument als zusätzlichen Service für ihre Besucher. Dies waren das United States Museum of Natural History und der Louvre. Obwohl sie uns scheinbar schon immer begleitet haben, wurden sie im Prado-Museum erst 2002 eingeführt.
Seitdem und bis heute hat sich die technologische Entwicklung in rasantem Tempo vollzogen, und wir sind in kürzester Zeit von traditionellen Kassetten zu Cloud-Diensten übergegangen. Es ist wichtig, sich dies vor Augen zu halten, denn es handelt sich um eine echte Revolution für das Museumserlebnis.
Die Gegenwart (und die Zukunft ?) der Audioguides
Die neue Generation von Audioguides ist die Antwort auf die digitale Transformation des Tourismussektors, ein unaufhaltsamer Prozess, für den wir über Technologien verfügen, die es uns ermöglichen, uns an das neue Tourismusmodell anzupassen.
Merkmale der modernen «Audioguides».
Es ist wahrscheinlich, dass sogar der Name verschwinden wird, denn heutzutage sind Audioguides viel mehr als das. Sie werden auf den mobilen Geräten der Besucher installiert und sind sehr umfassende Anwendungen, die Informationen «auf Abruf» liefern. Zu den wichtigsten Funktionen gehören:
- Sie befinden sich auf einer Wolkenplatte
- Sie werden auf dem Mobiltelefon des Besuchers installiert.
- Sie werden automatisch durch GPS, QR, Beacon, ... aktiviert.
- Personalisierte Multimedia-Inhalte
- Sie vermeiden die Notwendigkeit physischer Elemente, die Misstrauen erzeugen können.
- Sie sind nicht mehr so fröhlich
- Sie sind an jedem Ort zugänglich
- Sie sind leicht auf ein bestimmtes Niveau zu bringen.
- Sie fungieren als Anwerber für neue Besucher.
- Sie liefern den Verwaltern des Kulturerbes und den Reiseleitern eine große Menge relevanter Informationen, damit sie ihre Inhalte optimieren und an die Bedürfnisse der Touristen anpassen können.
Erlebnisse à la carte bei Stadtrundfahrten

Die Reisenden von heute sind nicht auf der Suche nach Produkten oder Dienstleistungen, sondern wollen positive Erfahrungen machen, die einzigartig und persönlich sind.
Heute können die Touristen wie folgt definiert werden:
- Hyperconnecté. Verwenden Sie eine Vielzahl von Geräten vor, während und nach Ihrem Besuch. Sie wollen nicht ein anderes verwenden, es hat den Bügel, der nicht reißt.
- Soziales. Sie ist in mehr als einem sozialen Netzwerk präsent, konsultiert ständig Meinungen und teilt Momente und Erfahrungen. Sie weiß, dass ihre Meinung mächtig ist.
- Dauerhaft. Sie sind sich der Auswirkungen auf ihre Reisen und Aktivitäten stärker bewusst. Es hat einen positiven Wert für die Erhaltung des natürlichen und kulturellen Erbes.
- Indépendant. Sie organisieren und dokumentieren ihre Reise selbst.
Die digitale Transformation des Tourismus
Die Arbeit in der Cloud ermöglicht es uns, uns schnell an Veränderungen und Möglichkeiten anzupassen und effektiver und effizienter zu arbeiten.
Diese neue Generation von Audioguides ist eine Antwort auf die digitale Transformation des Sektors, die es uns ermöglicht, den Wert des Reiseziels zu steigern, indem wir es an die neuen Bedürfnisse der Besucher anpassen.
Das Coronavirus hat auch unsere Reisevorlieben und die Art und Weise, wie wir miteinander umgehen, verändert und wird dies auch weiterhin tun.
Es geht darum, jeglichen Körperkontakt bei der Begrüßung zu vermeiden, was für südeuropäische Länder charakteristisch ist, oder Orte zu meiden, an denen sich viele Menschen aufhalten. Im Jahr 2020 hat beispielsweise die touristische Anziehungskraft des ländlichen Raums zugenommen, ebenso wie die Notwendigkeit, die Einhaltung aller Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten. Wir haben kein Verlangen mehr nach körperlichem Kontakt oder dem Teilen von Gegenständen.
Die Anwendungen, wie zum Beispiel Aumentur, Die mobilen Apps ermöglichen es den Touristen, ihr eigenes mobiles Gerät zu benutzen und die Art von Inhalten auszuwählen, die sie zum Verständnis des Reiseziels benötigen.



